Sonntag, 5. Dezember 2010

Gutes Buch zur Meditation

Meditation (auch Achtsamkeitstraining genannt) ist für mich ein wichtiger Faktor wenn es darum geht, innere Freiheit zu erlangen.
Welche Vorteile Meditation bietet, Informationen zur Geschichte und vielseitige Formen der Meditationspraxis bietet das Buch von Stephan Bodian "Meditation für Dummies".
Ich kann es jedem Einsteiger nur empfehlen und blättere selber immer wieder gerne darin!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Selbstbewusstsein & Entspannung


"Wer ständig "ja" zu anderen sagt, sagt damit automatisch "nein" zu sich selbst. Denn wer es immer allen recht macht, hat immer weniger Zeit für sich"

Um auch mal "nein" zu sagen, benötigen wir Selbstbewusstsein aus zwei Gründen:
1. Ich muss meine Grenzen zuerst (an-) erkennen, um sie ziehen zu können

2. Ich muss u.U. mit Missstimmung leben, die ein "nein" nach sich ziehen kann.

Selbstbewusstsein heißt, sich seiner Selbst bewusst zu sein. Dazu brauchen wir Ruhephasen, in denen wir den Blick nach innen richten.
Das Alleinsein ist eine gute Möglichkeit, sich selber besser kennenzulernen. Das erfordert allerdings etwas Mut, denn in unserem Kopf ist eine Menge los....je genauer wir uns aber kennen, umso besser entwickelt sich unser Selbst-Bewusstsein!
Selbstbewusst zu sein heißt auch, eigene (Lebens-) Ziele zu realisieren. Besonders nach einer Trennung spielt dieses Thema eine große Rolle. Hinzu kommt in dieser Phase, dass das Selbstbewusstsein häufig leidet oder gelitten hat. Achtsamkeitstraining und Entspannung sind gute Möglichkeiten, um wieder zu sich zu finden.

Fazit: Um selbstbewusster zu werden, helfen Auszeiten und Entspannung. Selbstbewusst zu sein, ist entspannend!

Samstag, 13. November 2010

Soll ich bleiben oder nicht?

Keiner kann Ihnen hierauf die Antwort geben, denn die liegt ausschließlich in Ihnen.
Unser Verhalten erfüllt immer einen Zweck, auch wenn er uns nicht immer ersichtlich ist. Daher halten wir an Beziehungen fest, bei denen ein Außenstehender vielleicht schon längst das Handtuch geworfen hätte.

Eine Partnerschaft ohne jegliche Konflikte ist unrealistisch.
Woher weiß ich aber, dass das Ende da ist und ein weiterer Rettungsversuch keinen Sinn macht? Vielleicht ist gerade DIESER letzte Versuch der entscheidende und erfolgreiche?


Wie wäre es mit dieser Metapher: Ein totes Pferd kann man nicht reiten! Ist ihr "Beziehungs-Pferd" tot? Dann helfen auch die besten Wiederbelebungsmaßnahmen nicht. Besser ist dann: Absteigen und eine Weile zu Fuß gehen! Das nächste Pferd kommt bestimmt ;-)

Samstag, 30. Oktober 2010

Alleine oder einsam?

Wer nicht von einer Beziehung in die nächste schlittert, sieht sich zwangsläufig damit konfrontiert, häufiger alleine zu sein. Bei vielen Menschen löst schon der Gedanke daran Stress aus und sie versuchen, durch andauernde Aktivität diesen Zustand möglichst gering zu halten. Alleinsein ist erst einmal ein neutraler Zustand, Einsamkeit ist eine Bewertung, die wir diesem Zustand zukommen lassen.

Dabei ist eine Grundlage, um eine glückliche Beziehung zu führen, gut alleine sein zu können. Klingt paradox? Keinesfalls, denn wer gut alleine sein kann, ist mit sich selber im Reinen. Er klammert nicht wie eine Klette an seinem Partner, sondern gesteht beiden Seiten Freiräume zu. Und er geht nicht ständig (faule) Kompromisse ein, weil er Angst vor dem Alleinsein hat.

Wer nicht gut alleine sein kann, sollte sich in kleinen Schritten daran gewöhnen. Der Weg lohnt sich, denn Sie erwartet eine wertvolle Belohnung: Das Gefühl von Ausgeglichenheit, Sicherheit und Unabhängigkeit, die Grundlagen für ein erfüllendes, selbstbestimmtes Leben. Die nächste Beziehung ist dann das Sahnehäubchen, nicht mehr der Tortenboden ;-)

Freitag, 29. Oktober 2010

Loslassen, auch wenn`s wehtut

Mein Haus, mein Auto, mein Pferd, mein Schiff....gehören nach einer Trennung möglicherweise der Vergangenheit an. Aber nicht nur auf materieller Ebene heißt es nach einer Trennung "loslassen". Wir müssen uns auch von gemeinsamen Zukunftsplänen und Träumen verabschieden oder den Status als "Paar" oder "Ehepartner" aufgeben.
Umso verständlicher ist es, dass sich manch ein Getrenntlebender wie im freien Fall fühlt. Nichts ist mehr, wie es wahr und alles verändert sich. 


Der Verlust auf  so vielen Ebenen kann dazu führen, sich mit grundsätzlichen Sinnfragen zu befassen und sein Leben neu zu sortieren. Was ist mir wirklich wichtig? Was möchte ich vom Leben?
Erst einmal heißt es, sich von vergangenen schönen Momenten und Dingen zu verabschieden und dankbar dafür zu sein, dass man sie erfahren durfte. Dieser Prozess braucht Zeit und Geduld, denn Loslassen tut weh und fällt vielen Menschen schwer. 
Etwas loszulassen kann aber auch befreien und erleichtern. Wenn das Eine weicht, folgt etwas Anderes! Und wer weiß, ob Sie das nicht sogar noch mehr erfüllt?