Samstag, 30. Oktober 2010

Alleine oder einsam?

Wer nicht von einer Beziehung in die nächste schlittert, sieht sich zwangsläufig damit konfrontiert, häufiger alleine zu sein. Bei vielen Menschen löst schon der Gedanke daran Stress aus und sie versuchen, durch andauernde Aktivität diesen Zustand möglichst gering zu halten. Alleinsein ist erst einmal ein neutraler Zustand, Einsamkeit ist eine Bewertung, die wir diesem Zustand zukommen lassen.

Dabei ist eine Grundlage, um eine glückliche Beziehung zu führen, gut alleine sein zu können. Klingt paradox? Keinesfalls, denn wer gut alleine sein kann, ist mit sich selber im Reinen. Er klammert nicht wie eine Klette an seinem Partner, sondern gesteht beiden Seiten Freiräume zu. Und er geht nicht ständig (faule) Kompromisse ein, weil er Angst vor dem Alleinsein hat.

Wer nicht gut alleine sein kann, sollte sich in kleinen Schritten daran gewöhnen. Der Weg lohnt sich, denn Sie erwartet eine wertvolle Belohnung: Das Gefühl von Ausgeglichenheit, Sicherheit und Unabhängigkeit, die Grundlagen für ein erfüllendes, selbstbestimmtes Leben. Die nächste Beziehung ist dann das Sahnehäubchen, nicht mehr der Tortenboden ;-)

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