Donnerstag, 15. März 2012

Mit dem Herzen hören

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar".

Dieser Satz passt hervorragend zu dem Prozess, in dem ich mich gerade befinde. Auch dieser Buchtitel bringt es auf den Punkt: "Herzenhören" (übrigens ein sehr schöner Roman!)

In den letzten Wochen richte ich meine Wahrnehmung immer mehr von außen nach innen. Dabei beschäftigen mich unter anderem diese Fragen:
Was lösen bestimmte Situationen/Personen in mir aus?
Wie geht es mir damit, meine Zeit aktuell komplett frei gestalten zu können?
Welche innere Stimme wird in mir wach, die mich antreiben will?
Oder nehme ich einen Kritiker in mir wahr, der mir sagt, das kann ich doch so nicht machen?
Welche Impulse verspüre ich, etwas zu tun?
Und vor allem: Wie ist meine Balance zwischen Verstand und Gefühl?

Genau das ist es, was mir ein Anliegen ist, nämlich immer mehr mit dem Herzen zu hören. Ich möchte mich und andere besser kennenlernen, mich von Bewertungen und einschränkenden Glaubensmustern lösen. Dazu ist ein Rückzug nach innen, ein Innehalten, notwendig. Nur, wenn ich mich selber wertfrei annehmen kann, gelingt mir das auch mit anderen.
Sich anderen Menschen und neuen Situationen komplett zu öffnen, mit allen Facetten, das kostet Überwindung und manchmal auch Mut - das erlebe ich gerade selber. Und täglich bin ich dankbar für die  vielen Erfahrungen, die ich hier sammeln kann und die alle dazu beitragen, dass mein Verstand und mein Gefühl  immer mehr in Balance kommen.

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